Namibia mit dem Expeditionsmobil – einfach machbar, aber nicht überall

vom 12/15/2025

Warum Namibia (entgegen vieler Gerüchte) ideal für große Expeditionsmobile ist:

  • Breite Schotterstraßen: Der Großteil der Überlandstrecken besteht aus gut ausgebauten Gravel Roads, oft breiter als viele europäische Landstraßen.

  • Wenig Verkehr: Kaum Gegenverkehr, kaum Stress – ideal für lange Fahrzeuge.

  • Große Distanzen & Camps: Weitläufige Camps, große Stellplätze und einfache Rangiermöglichkeiten.

  • Unkomplizierte Logistik: Diesel ist flächendeckend verfügbar, Grenzformalitäten und Polizeikontrollen gelten als entspannt.

  • Gerade Regionen wie Etosha, Damaraland, NamibRand oder die klassischen Routen zwischen Windhoek, Swakopmund und Lüderitz sind problemlos mit großen Fahrzeugen fahrbar.

Diese Gegenden sind für große Expeditionsmobile ungeeignet

Trotz aller Vorteile gibt es auch in Namibia Strecken, die für große und schwere Fahrzeuge schlicht zu schmal, steil oder technisch sind:

  • Van Zyl’s Pass (Kaokoland): Sehr schmal, felsig, ausgesetzte Kehren – nur für kurze, leichte 4×4 geeignet.

  • Kaokoland Nebenpisten: Enge Flussbetten, Buschpassagen und weicher Sand machen das Rangieren mit großen Fahrzeugen extrem schwierig.

  • Skeleton Coast abseits der Hauptpisten: Tiefer Sand, weiche Passagen und eingeschränkte Ausweichmöglichkeiten.

  • Flussdurchfahrten nach Regen: Enge Ein- und Ausfahrten können für lange Radstände problematisch werden.

Fazit

Namibia ist ein Traumziel für Expeditionsmobile, solange man sich auf die klassischen Routen und Hauptpisten konzentriert. Wer mit großen Fahrzeugen unterwegs ist, sollte technische Trails und extreme Passagen bewusst meiden – dann steht einer entspannten und sicheren Reise nichts im Weg.